Freitag, 6. Juli 2012

Debüts 2012




Die Muse des Mörders
Nadine d´Acharat und Sarah Wedler
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Klappentext:

Remake des ersten deutschen Krimis „Das Fräulein von Scuderi“ von E.T.A. Hoffmann

Er tötet nachts mit einem Dolch. Ein Serienmörder, der scheinbar wahllos zuschlägt.

Chefinspektor Dominik Greve ermittelt in den dunkelsten Abgründen Wiens. Jedes Opfer, stellt er fest, besaß ein wertvolles Schmuckstück aus der Fertigung eines bekannten Nobeljuweliers.
Da tritt Madeleine Scuderi, Grande Dame der Wiener Literaturszene, auf den Plan. Durch eine missverständliche Äusserung hält der Mörder sie für seine Vertraute und Muse. Scuderi ermittelt auf eigene Faust und gerät in schreckliche Gefahr.
Ein moderner Thriller, wie er spannender nicht sein könnte, mit der literarischen Tiefe E.T.A. Hoffmanns.

Meine Meinung:

Das Autorinnen Duo Nadine d´Achsrat und Sarah Wedler legen mit diesem Thriller Remake ihr Debüt hin.
Der Schreibstil war für mich persönlich ein wenig verworren, da ich mit den vielen Erzählsträngen so meine Probleme hatte.
Da ich das „Fräulein von Scuderi“, nie gelesen habe, kann ich leider auch nicht beurteilen, in wie weit und wie viel davon in dem Remake vorhanden ist.
Die Hauptprotagonistin wurde sehr schön hervor gehoben, aber auch die anderen Charaktere hatten genug Raum sich zu entfalten.
Ein spannender Thriller der bis zum Schluss das Ende nicht erahnen lässt.
Was mich ein wenig gestört hat, waren die vielen Fragen die offen bleiben. Ich hätte mir doch gewünscht, das diese ein wenig mehr geklärt würden.
Daher gibt es von mir auch nur drei von fünf möglichen Sternen.


Bewertung:  ★★★☆☆





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                Das Flüstern der Sirenen
                           Julia Stauber
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Zum Inhalt:

Eine junge Frau wird an der Küste von Monterey, von ein paar Fischern, kurz vor ihrem Ertrinken gerettet.
Sie wacht im Krankenhaus auf, kann sich jedoch nicht an ihre Vergangenheit erinnern. Eine Tätowierung in lateinischer Schrift, verrät ihren Namen, Elena.
Doch das ist auch das einzige was man von der jungen Frau weiß.
Der junge Arzt Joshua kümmert sich sehr intensiv um sie, und Elena ist auch sofort Feuer und Flamme.
Die Polizei versucht indessen, etwas über Elena´s Leben zu erfahren, wo sie her kommt und wie ihr vollständiger Name ist.
Als sich jedoch bis zu ihrer Entlassung noch immer keine Angehörigen und Verwandten von ihr gemeldet haben, beschliesst Joshua kurzerhand, sie bei sich auf zu nehmen, bis sich jemand meldet der nach Elena sucht.
Elena hat schnell das Gefühl, anders zu sein als die übrigen Menschen.
Sie hat eine ganz besondere Wirkung auf Männer, allein schon wenn sie an ihnen vorbei geht, sie reagieren meistens mit einer Bewunderung ihr gegenüber, aber auch sehr oft mit unangenehmen Blicken.
Eines Tages tauchen zwei Menschen auf, die behaupten, die Schwester und der Freund von Elena zu sein.
Doch nun ist ihre Verwirrung komplett, den die beiden stehen auf verschiedenen Seiten.


Meine Meinung:

Die Autorin, Julia Stauber, hat mit „Das Flüstern der Sirenen“, ein sehr schönes Debüt geschrieben.
Das Buch fängt mit einem sehr spannenden Prolog an und der Schreibstil ist sehr flüssig gehalten.
Die Protagonisten sind sehr detailreich beschrieben und waren mir vom ertsen Moment an sympathisch.
Frau Stauber hat in diesem Buch die alte grieschische Mythologie eingebettet. Von Sirenen und Musen, und ganz normalen Menschen findet man hier eine Liebesgeschichte mit Spannung.
Die Spannung vom Anfang kann zwar nicht komplett beibehalten werden, aber dennoch findet man auch im Rest des Buches immer wieder spannende Momente.
Was mich ein wenig störte, waren die offenen Fragen am Schluss, was aber darauf schließen lässt, das man bestimmt noch ein wenig mehr von Elena zu lesen bekommen wird.
Im großen und ganzen muss ich sagen, war das Debüt der Autorin recht gelungen.
Daher bekommt es von mir auch vier von fünf möglichen Sternen.


Bewertung:  ★★★★



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Hüter des Uhrwerks – Wegstein
Ingrid Pointecker
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Zum Inhalt:

Wie sieht eine Zukunft aus die ihre Vergangenheit vergessen hat?

Die 17 jährige Saya, ist von Geburt an eine Hüterin. Als sie im heiratsfähigen Alter ist, schickt ihr Vater sie aus dem Norden, weit hinunter in den Süden, um dort bei dem Meisterhüter Darmandes, seine Schülerin zu werden.
Sie soll Darmandes, bei den Bardos Versammlungen das erste Mal treffen.
Diese Bardos Versammlung finden alle sieben Jahre statt, und nur dann können die zwölf Meisterhüter, den Wegstein öffnen, um an wichtige Informationen zu kommen, von den Menschen die es vor der Zeit des ersten Tickens gab.
Als Saya endlich, nach ihrer langen Reise, in der Zeltstadt ankommt, die man extra für dieses Treffen errichtet hat, wird sie von der Sängerin Wheni empfangen. Dort lernt sie dann auch ihre Mitschülerin Fyora kennen, die ganz im Gegensatz zu Saya, aus einer reichen Familie stammt und auch nicht von Geburt an, das Mal der Hüter trägt. Ein Zeichen in Form eines Zahnrades auf der Stirn.
Doch schon bald läuft bei den Festlichkeiten alles aus dem Ruder. Darmandes wird schwer verletzt und ringt um sein Leben. Und als die Hüter im innern des Wegsteins sind wird auch noch die Zeltstadt angegriffen und niedergemetzelt.

Meine Meinung:

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, bin ich doch sehr gut in das Buch rein gekommen. Das mag wohl auch eher daran liegen, das ich Bücher aus diesem Genre bisher gemieden habe.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildreich dargestellt.
Die Autorin Ingrid Pointecker hat uns hier ihr Debüt vorgestellt, das in der Zukunft spielt, wo aber ihre Menschen weder etwas von der Vergangenheit dieser Welt noch von der Zukunft wissen.
Die Geschichte ist sehr phantasiereich und spannend geschrieben. Die Kapitel hat die Autorin wunderbar kurz gehalten, so das es sich fast in einem Rutsch durch lesen lässt.
Die Protagonisten wurden sehr lebendig beschrieben, so das sie mir auf Anhieb sympathisch waren.
Das einzige kleine Manko war für mich, das die Geschichte so abrupt endet, ich hätte doch so gerne gewusst wie es nun weiter geht mit Saya und Darmandes.
Die Autorin hat hier ein wunderbares Debüt hingelegt, das ich nur wärmstens jedem empfehlen kann, der gerne solche Genre liest.
Ich hoffe sehr auf eine baldige Fortsetzung des Wegsteins.

Bewertung:  ★★★★

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Luc – Fesseln der Vergangenheit
Stefanie Ross
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Zum Inhalt:

Lucien de Grasse, ist mit seinem Team auf dem Weg zum Flughafen, als sie plötzlich in einen Hinterhalt geraten. Er und sein Partner, Scott, geraten mit ihrem Jeep auf eine Mine. Als Luc wieder zu sich kommt, bemerkt er das der Anschlag von dem Taliban – Anführer Warzai kam. Da Luc keinerlei Information preis gibt, die Warzai haben will, wird er von den Taliban zusammengeschlagen und anschließend in ein Dorf, mitten in den Bergen von Afghanistan gebracht. Dieses Dorf gehört den Brüdern Hamid und Kalil, die auch beide zu den Taliban gehören, allerdings mit den Taten von Warzai, nicht einverstanden sind.
Im Dorf ist genau zu dem Zeitpunkt, als Luc dort ankommt, auch die amerikanische Ärztin Jasmin, die sich regelmäßig um die Menschen dort kümmert.
Hamid bittet sie, sich um Luc´s Verletzungen zu kümmern, denn sollte Luc sterben, hätte er ein sehr grosses Problem, Warzai gegenüber, da Luc nunmal sein Gefangener war.
Doch Jasmin kümmert sich nicht nur aufopfernd um die Verletzungen des Seals. Als Luc wieder einigermaßen genesen ist, kommen sich die beiden immer näher. Doch Jasmin kämpft mit ihren eigenen Dämonen und ist aus irgendeinem Grund auf der Flucht, vor der amerikanischen Regierung. Die Gründe kann und will sie Luc nicht anvertrauen, weil sie denkt er könnte sie dann hassen.
Kurz bevor Warzai wieder in das Dorf zurück kommt um seinen Gefangenen abzuholen, gelingt Luc, mit Hilfe von Hamid und Kalil die Flucht.
Doch er hat Jasmin versprochen sie wieder zu finden und ihr, bei ihren Problemen zu helfen.
Wird es ihm wirklich gelingen, sie zu finden?
Und was geschieht wenn er wieder nach Afghanistan zurück kehrt?


Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildreich dargestellt, so das die Geschichte im Kopf wie ein Film ablaufen kann.
Obwohl der Verlag das Buch als Thriller benennt, ist es doch ein Romantik Thrill.
Es beinhaltet genau das richtig Quäntchen Action und Spannung, aber auch die Erotik Szenen sind nicht zuviel so das es abdriften würde.
Man wird von Anfang an in die Geschichte hinein gezogen, so das es zu keiner Zeit einmal langweilig werden könnte.
Was mich persönlich nur ein wenig gestört hat, waren die ganzen Spezialeinheiten, da kam ich doch hier und da ein wenig durcheinander.
Die Protagonisten wurden sehr detailreich dargestellt und waren einem von Anfang an sympathisch. Doch auch einige Bösewichte hat man hier nicht aussen vor gelassen.
Die Autorin hat in diesem Buch aber auch einmal hervorgebracht, das es nicht nur schlechte Taliban gibt, sondern durchaus auch einmal solche, denen das Wohl ihrer Mitmenschen am Herzen liegt, und die etwas verändern wollen, aber eben auf fairer Ebene.
Mir hat die Geschichte bis auf die eine Kleinigkeit sehr gut gefallen und ich freue mich schon darauf, wenn die Folgebände kommen, die von den drei Brüdern de Grasse erzählen.


Bewertung:  ★★★★



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Abgeferkelt

Andrea Hackenberg
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Zum Inhalt:

Kati Margold ist 33 Jahre alt und arbeitet für eine Beauty Zeitung in Frankfurt.
Vor kurzem hat ihr Freund mit ihr Schluss gemacht, weil dieser etwas mit ihrer Chefin angefangen hat.
Als eines Tages der Anwalt Dr. Buddington, im Verlag erscheint und Kati sprechen möchte, stutzt diese erst einmal.
Dr. Buddington verkündet ihr, das sie den Grümmsteiner Zeitungsverlag, ihres leiblichen Vaters geerbt hat, legt ihr aber gleichzeitig Nahe, den Verlag doch an die Tredbeck Gruppe zu verkaufen.
Doch Kati möchte erst mal ein wenig Bedenkzeit haben und so bespricht sie die ganze Sache mit ihrem Halbbruder Micha. Wenn sie nun den Verlag verkaufen würde, ständen die ganzen Angestellten dort auf der Strasse, auf der anderen Seite, was sollte sie mit einem Zeitungsverlag? Zumal ihr Vater ihr sowieso nie etwas zugetraut hat.
Nach einigem überlegen entschließt Kati sich nun als Lokalredakteurin, den Verlag und die Angestellten ein wenig besser kennen zu lernen. Inkognito versteht sich.
Nun heisst es also, Koffer packen und ab in die Lühneburger Heide, in das Provinznest Grümmstein.
Doch schon an ihrem ersten Tag, wird ihr das Leben so richtig schwer gemacht. Denn sie soll zum Tag der offenen Tür einer Schweinezüchter Initiative, Namens „Das Turbo Schwein“, berichten.
Nun muss Kati wohl oder übel diesen Auftrag annehmen und was alles schief gehen kann, wenn man in Designer Klamotten und High Heels auf einer Schweine Farm auftaucht? Lest selbst!

Mein Meinung:

Die Autorin Andrea Hackenberg, hat mit „Abgeferkelt“, ein wunderbares Debüt vor gelegt.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und man könnte das Buch in einem Rutsch durch lesen.
Die Protagonisten, werden wunderbar beschrieben und kommen einem auch sofort sympathisch rüber, natürlich mit Ausnahmen, denn es muss ja auch ein oder zwei Ekelpakete geben.
Die Geschichte hat mir persönlich sehr gut gefallen. Sie beinhaltet Humor aber auch etwas Romantisches. Am besten gefiel mir natürlich immer der kleine Verbale Schlagabtausch, zwischen Kati und und dem Chefredakteur, Jonas. Dadurch wurde die Geschichte für mich immer wieder schön aufgelockert. Und natürlich nicht zu vergessen die ganzen Fettnäpfchen in die Kati so alles hinein Stapft.
Ein Debüt, das ich nur jedem Empfehlen kann, es lohnt sich wirklich sehr, dieses zu lesen.

Bewertung:  ★★★★★






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              Blutsommer
           
              Rainer Löffler
       

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Zum Inhalt:
Als Familie Lerch bei einem Picknickausflug, im Wald, eine Leiche entdeckt, die von Fliegen und Maden bedeckt ist, wird der Kölner Polizei schnell klar, das der Metzger wieder zu geschlagen hat.
Als Hauptkommissar Konrad Greiner, mit seinen Ermittlungen nicht so recht weiter kommt, sucht er sich Hilfe bei seinem langjährigen Freund Frank Kessler, Leiter des LKA in Stuttgart.
Dieser schickt den besten Fallanalytiker des LKA´s, Martin Abel, mit einer neuen jungen Kollegin, Hannah Christ, zur Unterstützung nach Köln.
Da Konrad Greiner allerdings ein Polizist alter Schule ist, hält er zu Anfang nicht sehr viel von Abel´s Arbeit.
Martin Abel allerdings setzt alles daran, um von dem Metzger ein Täterprofil zu erstellen. Auch wenn seine seltsamen Methoden, oft auf Widerstand stossen.
Doch hier in Köln, haben sie es mit einem sehr brutalen Serienmörder zu tun, der nicht nur seine Opfer auf grausamste Weise verstümmelt, sondern diese auch scheinbar zu seiner Nahrung zählt.
Auch wenn die Ermittlungen oft sehr schwierig sind, und Abel selbst aus den eigenen Reihen, des öfteren Steine in den Weg geworfen werden, denkt er nicht daran, aufzugeben.
Meine Meinung:
Dem Autor Rainer Löffler, ist mit diesem Buch, wirklich ein grandioses Debüt gelungen.
Von der ersten Seite an, wird man regelrecht in seinen Bann gezogen, so das man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Die Protagonisten, sind sehr detailreich beschrieben, und selbst der schwierige und dunkle Charakter von Martin Abel, ist dem Autor sehr gut gelungen.
Auch bei der Geschichte merkt man, das der Autor, nicht nur die Ermittlungsarbeiten der Polizei sehr gut recherchiert hat, sondern auch die, der Fallanalyse.
Wie er in seinem Nachwort schreibt, wollte er einen spannenden gut recherchierten, aber auch realitätsnahen, Thriller schreiben. Ich, für mich persönlich muss sagen, das ihm dies wirklich gelungen ist.
Aus seiner Feder ist ein Thriller entstanden, der nichts für schwache Nerven ist, denn in diesem Buch wird sehr detailliert beschrieben, wie der Metzger seine Opfer nun auch zerlegt. Für Thriller Fans allerdings ein Muss.
Fazit:
Dieses Debüt von Rainer Löffler sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen.
Ich hoffe es war nicht der einzige Fall von Martin Abel, und es werden noch weitere folgen. Als Thriller Fan, kann ich dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen.



Bewertung:  ★★★★★

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          Fünf Männer für mich
          
               Anette Meisl


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Zum Inhalt:


Anette ist seit fünfzehn Jahren verheiratet, als sie plötzlich erfährt, das ihr Mann sie seit vier Jahren betrügt, und das ausgerechnet mit der Schwester ihrer Freundin.
Diesen Tag verbucht sie als ihren persönlichen „Tag Null“.
Sie trennt sich kurzerhand von ihm und beschließt nun ihr 5L Projekt ins Leben zu rufen.
Das heißt, 5 Männer gleichzeitig, keine Beziehung, keine Liebe und jeder weiß von jedem. Für dieses Projekt setzt sie sich einen Zeitrahmen von zwei Jahren.
Nun heisst es, die Männer zu finden, die bei ihrem Projekt dann auch mit machen. Es gestaltet sich nicht besonders schwer und sie hat schnell die Männer zusammen, egal ob durch private Bekanntschaften oder durch suchen auf bestimmten Internetplattformen.
Doch kann das alles so einfach ab laufen, und kann man sich wirklich davor wappnen, sich nicht zu verlieben?
Meine Meinung:
Die Autorin Anette Meisl hat mit diesem Buch ihr Debüt geschrieben, was mit Sicherheit nicht immer auf Zustimmung stößt.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und es lässt sich schnell lesen. Ihr Sexperiment schreibt sie im Stil eines Romans.
Auch ihre Sex Erlebnisse sind sehr detailreich beschrieben, und ich muss sagen für mich persönlich war es manchmal doch ein wenig to much. Ein bisschen weniger hätte auch gereicht.
Jugendfrei ist es daher auf keinen Fall.
Auch habe ich mir oft die Frage gestellt, wie man doch so leichtsinnig mit seiner Gesundheit umgehen kann, bei so vielen Partnerwechseln.
Aber da wahrscheinlich auch jeder seine eigene Meinung dazu hat, möchte ich dies nicht verurteilen.
Im großen und Ganzen muss ich sagen war es eine doch gelungene Geschichte, die einen Blick in das Leben der Autorin Anette Meisl gibt.




Bewertung:  ★★★★

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                         Zimtzuckerherz


                            Heike Abidi
                     

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Zum Inhalt:


Vera Kroemer ist eine bekannte Bestseller Autorin und schreibt Bücher über Ordnungssysteme und wie man das Chaos am besten beseitigt.
Doch was ausser ihrer besten Freundin und Büropartnerin Charlotte und ihrer Tante Amanda, die in Spanien lebt, keiner weiß, hinter Vera Kroemer, steckt Veronika Kramer. Die alles andere ist als eine Expertin in Sachen Ordnung.
Veronika, die von ihrer Tante liebevoll Vroni genannt wird, ist das Chaos in Person und tritt von einem Fettnäpfchen ins andere.
Als Vroni eines Tages eine Einladung zur Hochzeit ihrer Schwester bekommt, mit der sie sich eigentlich so gar nicht versteht, tretet sie nach langer Überredungskunst, von Charlotte, die Reise nach Saarbrücken dann doch an.
Sie kommt so grade rechtzeitig am Bahnhof an um den ICE nicht zu verpassen.
Als sie jedoch im Zug einschläft und nach einiger Zeit wieder aufwacht macht sie die schreckliche Entdeckung das sie die Station in Saarbrücken verschlafen hat und nun auf direktem Weg nach Paris ist.
Doch ihr gegenüber sitzt plötzlich ein Mann, der in ihrem letzten Buch liest, als Vroni schon denkt er könne sie nicht, als Vera Kroemer erkennen, bittet er sie, sein Buch zu signieren. Nun erklärt er ihr auch das er sie gerade vor dem Schwarz fahren gerettet hat, da ihr Zugticket ja nur bis Saarbrücken gültig war.
Was passiert nun?
Da Vroni weder Geld noch ihre Kreditkarten bei sich hat, geschweige denn ihr Handy. Da sie alles in ihrem Chaos vergessen hat.
Wie kommt sie nur aus dieser misslichen Lage wieder raus?
Und wer ist der fremde Mann, der ihr so nett und zuvorkommend seine Hilfe an bietet?


Meine Meinung:


Die Autorin, Heike Abidi, hat mit Zimtzuckerherz, ihr Debüt geschrieben.
Ein Buch das den Namen unterhaltsamer, spritziger Gute – Laune Roman durchaus verdient hat.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und der Leser wird oft mit in das Buch einbezogen.
So das man das Gefühl bekommt ,man sitzt mit Vroni im Café und trinkt einen Cappuccino mit Zimtzuckerherz mit ihr zusammen, während sie erzählt. Die Protagonisten werde sehr lebhaft und sympathisch dar gestellt, das man Vroni, trotz ihres Chaos, sofort ins Herz schließt.
Heike Abidi, ist mit diesem Debüt ein wundervolles Buch gelungen und sie braucht sich hinter Namen wie Kerstin Gier durchaus nicht zu verstecken.
Ich kann und werde dieses Buch jedem wärmstens ans Herz legen, denn es lohnt sich wirklich, es zu lesen.



Bewertung:  ★★★★★

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                    Frettsack


                Murmel Clausen
                

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Zum Inhalt:

Jens, 37 Jahre alt und zur Zeit Single, lebt mit seinem Freund Sven zusammen in einer WG.

Da Jens keinen festen Job hat und nur gelegentlich mal auf einer Messe arbeitet, erfährt er von Sven wie man auch anders an Geld kommen kann. Denn Sven geht schon seit einiger Zeit zur Samenspende.
Nach einigen Überlegungen, beschließt Jens sich dazu, dies auch zu tun.
Als sein WG Kumpel Sven sich dann dazu entschließt, noch eine weiter Einnahme Quelle zu eröffnen, und zwar eine Frettchenzucht, kommt es zu einem Folgenschweren Unfall. Das männliche Frettchen, genannt Idi Amin, verbeisst sich in Jens´ bestem Stück. Daraufhin wird dieser sozusagen von einem Frett kastriert.
Da er aber einen unterdrückten Kinderwunsch hegt, beschließt er heraus zu finden, ob seine Samenspenden schon zu einer Frau gefunden haben.
Kann er diese Frau finden?
Und was passiert dann?
Meine Meinung:

Der Autor Murmel Clausen, hat mit Frettsack, sein Debüt geschrieben.

Es ist zum Teil eine sehr humorvolle Geschichte, das einem die Tränen vor lachen die Wangen runter laufen.
Allerdings geht dieser Humor im Laufe der Geschichte ein wenig verloren.
Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben, so das man sie sich bildlich vorstellen kann.
Es ist ein Buch das man wunderbar mal zwischendurch lesen kann, nicht zu schwer aber auch nicht zu oberflächlich.


Mein Fazit:


Ich finde dem Autor, Murmel Clausen, ist hier ein tolles Debüt gelungen, von dem ich mir, ohne weiteres, eine Fortsetzung vorstellen kann, um zu Wissen wie es nun mit Jens Fischer weiter geht.




Bewertung:  ★★★★


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                        Imageproblem


                         Anja Hilscher
                     

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Klappentext:


Von wegen, den Islam kennen! Hier wird all denen, die meinen, vom Islam nun wirklich alles zu wissen, gehörig der Kopf gewaschen! - So überraschend anders und bunt bekommt man den Islam selten präsentiert.
Temporeich, frech und ausgestattet mit einem ziemlich anarchischen Humor erzählt Anja Hilscher, wie islamisches Denken wirklich geht und wie ihr muslimischer Alltag funktioniert. Ob sie über das Gottesbild erzählt oder über die islamischen Gebote, über religiösen Fanatismus, islamische Machos oder den Sinn des Lebens – so überraschend anders und bunt bekommt man diese Religion selten präsentiert.
Und das Beste: Die vielen freundlichen Züge, die man in diesem Buch an der ach so finsteren Lehre Mohammeds entdecken kann, kann die Autorin auch noch mit Texten aus der Tradition des Islams belegen!

Meine Meinung zum Buch:



Der erste Absatz im Buch hat mich im ersten Moment sehr schockiert. Ich zitiere:

Das sind diese Machos, wo die Frauen Tücher tragen müssen. Manche sind auch Terroristen.
Ist es ungefähr das, was Sie so denken, wenn Sie dieses Wort hören? Dann hat es sowieso keinen Zweck mit uns beiden – legen Sie dieses Buch besser zurück auf den Stapel! Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Nicht, dass ich Leser verprellen möchte, aber Sie gehören nicht zu meiner Zielgruppe. Falls Sie aber was anderes denken – oder auch gar nichts – dann lesen Sie ruhig weiter.
Denken denn nicht die meisten so, und wollen sich trotzdem eines besseren belehren lassen?
Die Medien heutzutage lassen doch nun wirklich keinen Zweifel an dieser Aussage.
Auch ich dachte so, und nach dem ersten Schock über das Vorwort von diesem Buch, habe ich es aber trotzdem zur Hand genommen und es gelesen. Auch wenn ich nicht zur Zielgruppe gehörte.
Die Autorin, räumt hier mit sehr vielen Vorurteilen auf, die, so würde ich mal sagen, die meisten Menschen haben, auch wenn sie es vehement abstreiten.
Der Schreibstil ist sehr direkt und Frau Hilscher nimmt auch kein Blatt vor den Mund, was ich offen gesagt auch sehr gut finde.
Was allerdings für mich persönlich ein wenig schwierig fand, waren die vielen Fremdwörter die hier vorkommen, da wäre ein Glossar sehr hilfreich gewesen.
Aber im Großen und Ganzen, ist es ein Buch, das mir, trotz dem Vorwort und den kleinen Schwierigkeiten sehr gut gefallen hat. Auch ich habe nun meine Sicht, auf verschiedene Dinge und Vorurteile geändert, weil sie in diesem Buch wirklich gut erklärt werden.
Ob es nun das Kopftuch ist, das viele Frauen tragen, der „angebliche Ehrenmord“ oder die Zwangseheschließung.
Was allerdings den Humor angeht, nun, ich habe ihn leider nicht gefunden, das mag durchaus daran liegen, das ich diese Art von Humor nicht kenne.
Aber nichtsdestotrotz, ist es ein Buch das man wirklich mal gelesen haben muss, wenn man diese Klischees rund um den Islam mal aufgeklärt haben möchte.
Ich möchte mich auch hier bei dem Team von Lovelybooks und bei der Autorin Anja Hilscher bedanken das ich dieses Buch lesen durfte.


Bewertung:  ★★★☆☆
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                       Der Engelseher

                         Laura Flöter
                     
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Zum Inhalt:


Jeash, bekommt wie jeder sterbliche Mensch bei seiner Taufe zwei Engel zur Seite gestellt.
Malach und Ezariel, Malach ist der weiße Engel und Ezariel der schwarze.
Sie sollen ihn auf dem Weg in seinem Leben begleiten. Doch bei Jeash läuft das gründlich schief.
Malach hat seinem Schützling bei einem Selbstmordversuch etwas von seinem Herzblut abgegeben um ihn von der dunklen Seite etwas weg zu bekommen. Doch Jeash hat weiterhin überwiegend seine dunklen Schatten um sich und so wendet Malach sich von seinem Schützling ab und verschwindet.
Ezariel dagegen bleibt weiterhin an seiner Seite.
Malach wird nun, da er dies getan hat zu einem grauen Engel, er erlischt. Nun macht er jagt auf Jeash und will ihn töten. Durch das Band das während der Taufe entstanden ist, kann er Jeash und Ezariel immer und überall aufspüren. Um dies zu verhindern gehen Jeash und sein schwarzer Engel zu einer Hexe um das Band zu zerstören. Dafür muss Jeash seine Taufe wiederufen und wird zu einem Anathema.
Doch nun kann auch Ezariel ihn nicht mehr spüren, der sich gerade erst in ihn verliebt hat.
Wird Leash so vor Malach entkommen?
Und was passiert nun mit Ezariel, wird er nun auch zu einem grauen Engel, da er seine Bestimmung nicht erfüllt hat?


Meine Meinung:


Der Engelseher ist eine Geschichte um die weißen und schwarzen Engel.
Ich habe mich teilweise recht schwer getan mit dem Buch, da es für mich persönlich hier und da etwas zu kompliziert geschrieben ist. Verschiedene Textstellen waren für mich nicht verständlich.
Die Stimmung in dem Buch finde ich auch sehr düster dar gestellt.
Die Liebesgeschichte zwischen Mensch und Engel, die eigentlich verboten ist, und hier zwischen Jeash und Ezariel dar gestellt wird gefällt mir gut.
Der Schreibstil der Autorin, ist in diesem Buch sehr poetisch gewählt.


Fazit:


Ein Buch mit einer sehr schönen Grundidee. Der Schreibstil ist einfach Geschmacksache. Für mich gleitet dieses Buch in Richtung Dystophie.
Ich hätte mir persönlich gewünscht, das verschiedene Dinge ein wenig mehr ins Detail gegangen wären. Im großen und ganzen ein schönes Buch, besonders für Leute die eine poetische Erzählweise gerne mögen.




Bewertung:  ★★★☆☆


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                         Suna
                      Pia Ziefle
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Zum Inhalt:

 
Suna, erzählt die Geschichte einer jungen Frau namens Luisa.
Luisa ist Mutter einer kleinen Tochter, Kizim, die nicht schlafen kann/will.
Als Luisa mit ihrer Tochter bei einem Arzt ist, sagt dieser Kizim sei eine „alte Seele“.
Kizim kann nur zur Ruhe kommen, wenn Luisa ihre Wurzeln kennen lernt.
Und so erzählt Luisa ihrer Tochter Nacht für Nacht von ihrer Herkunft, die sie selbst erst vor kurzem Komplett kennen gelernt hat.
Sie erzählt von den Großeltern aus dem ehemaligen Jugoslawien und von ihren Eltern.
Nach und nach erfährt sie selbst immer wieder neue Dinge über ihre Vergangenheit.

Meine Meinung:

„Suna“ ist ein Buch das sehr zum Nachdenken anregt.
Am Anfang habe ich mich sehr schwer getan, mit dem Schreibstil, aber auch mit den ganzen Namen die in der Geschichte vorkommen. Ich musste das Buch zeitweise immer mal kurz zur Seite legen um über die Geschichte nach zu denken, und mir die Namen neu ein zu ordnen, wer nun wer war.
Aber im Lauf der Geschichte fügt sich alles zusammen, und man bekommt auch die Zusammenhänge der einzelnen Personen hin.
Suna ist ein Buch das ich nicht zu leichter Kost zählen würde, denn man muss sich wirklich Zeit nehmen und das Buch sehr intensiv lesen, um alles zu verstehen.
Aber alles in allem muss ich zugeben, das mich das Buch doch sehr gefesselt hat.
Es ist eine sehr schöne Lebensgeschichte.
Ich möchte mich auch hier nochmal herzlich bedanken das ich dieses Buch lesen durfte und an der Leserunde teilnehmen konnte.

Bewertung:  ★★★★

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                    Vom Liebesleben der Mondvögel
                                Elias Wagner
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Zum Inhalt:

Max, ein fünfzehnjähriger Junge, zeiht sich gerne in seine "Welt der Insekten" zurück. Sein einziger Freund und Verbündeter ist Jakob, der ihm den Spitznamen "Herr Falter" gegeben hat. Jakob ist fasziniert von der Klassenkameradin, Agnes Galberini, eine Schönheit. Doch kann Jakob wirklich bei ihr Punkten? 
Als die beiden beschließen die Villa der Galberinis zu beobachten, werden sie von Freddy erwischt, und dort sieht man zum ersten Mal Sofia. Sorge bereitet ihm auch sein Vater, der nach dem "Verschwinden" seiner Mutter immer merkwürdiger wird. Er übermalt die Bilder seiner Mutter, immer mit einer anderen Farbe. Eines Tages, als Max morgens auf steht, hat sein Golden Retriever Sammy, ein Batman Kostüm an. Das dem Hund, nur sein Vater angezogen haben kann. Daraufhin beschließt Max, seinen Großvater, der nicht weit weg in einer Senioren Residenz lebt, über die Vorfälle zu informieren, und zu fragen was der davon hält.
Warum verhält sein Vater sich so komisch?
Wird er Sofia Wiedersehen?Was ist mit Jakob, wird er seine Liebe in Agnes finden?Und was ist nun mit der Mutter geschehen? Ist sie wirklich einfach nur verschwunden, oder ist doch etwas schreckliches, mit ihr passiert?

Meine Meinung:

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, bin ich dann doch relativ schnell in die Geschichte rein gekommen. Ich fand es recht gut, da in diesem Buch nicht immer alles "Friede, Freude, Eierkuchen" ist.
Es wird beschrieben wie ein Junge in die Pubertät kommt und gleichzeitig mit der Gewissheit klar kommen muss, das die eigene Mutter seit 4 Jahren, nun nicht mehr da ist. Zum Schluss hin fand ich das Buch sogar ein wenig traurig.Was ich allerdings kritisieren muss, sind die ganzen lateinischen Fachbegriffe, mit denen ich nicht klar komme, da ich nun mal kein Latein kann. Die fand ich einfach überflüssig.Und auch das verschiedene Dinge mehrfach wiederholt werden.Im großen und ganzen, kein schlechtes Buch, wenn verschiedene Dinge einfach weg gelassen würden.

Bewertung:  ★★★☆☆



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                          Wir zwei allein
                     Matthias Nawrat
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Zum Inhalt:

Der Hauptprotagonist, ist ein Gemüselieferant der sein Studium abgebrochen hat. Einen Namen hat er in diesem Buch nicht. Er verliebt sich in eine junge Frau namens Theres, sie ist Künstlerin. Am Anfang sieht er alles durch seine rosa rote Brille, doch als die beiden endlich zusammen kommen, fängt er an sie zu kritisieren und sie nimmt ihm angeblich die Luft zum atmen. Theres allerdings,ist am Anfang sehr distanziert und als sie dann zusammen ist, so scheint es, ist sie richtig verliebt. Doch eines Tages packt Theres ihre Koffer und will für eine Woche verreisen. Aus Wochen werden Monate. Als sie nach Monaten plötzlich wieder auftaucht, ist für sie scheinbar alles wie früher.

Meine Meinung:

Habe mich mit meiner Rezension hier sehr schwer getan. Mir persönlich hat das Buch leider so gar nicht gefallen. Allein schon der Schreibstil, in der Ich Form des Erzählers war nicht so ganz mein Fall. Mit dem hin und her springen, zwischen Realität und Einbildung, bin ich so manches mal auch nicht ganz mit gekommen, ich wusste oft nicht, was ist jetzt was.
Leider kann ich auch nicht beurteilen ob es jetzt ein Liebesbuch oder doch eher ein Beziehungsbuch ist. Für mich war dies alles sehr an den Haaren herbei gezogen.
Trotzdem möchte ich mich auch bei dem Autor bedanken, das ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte.

Bewertung:  ☆☆☆☆


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                           Cheffe versenken
                         Christiane Güth
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Zum Inhalt:

Trixi ist eine junge, chaotische, selbstbewusste Frau.
Als ihre Eltern in die Mongolei auswandern und den monatlichen Scheck für Trixi kündigen muss sie zum ersten mal in ihren jungen Leben arbeiten.
Sie bekommt durch ihre Bekannte, Edith, das Angebot für den Bellersen Verlag, eine Chronik über den Reiseführerverlag zu schreiben.
Da sie keine große Wahl hat, weil ihre Schwester sie aus der Wohnung schmeissen will, nimmt sie den Job mit Widerwillen an.

Bei ihrer ersten Teamsitzung, verliebt sie sich Hals über Kopf in den Art – Direktor Alan und stolpert über eine Leiche.
In ihrem Büro, das sie sich mit ihrer Bekannten Edith teilt, bekommt sie anonyme Anrufe, die sie dazu drängen, den mysteriösen Todesfällen, die in dem Verlag vorgefallen sind, auf den Grund zu gehen.
Wird Trixi es wirklich schaffen diese auf zu klären?
Oder wird sie selbst womöglich Opfer eines Anschlags?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr locker und das Buch lässt sich flüssig lesen.
Die Hauptprotagonisten sind sehr gut beschrieben und kommen sympathisch rüber.
Die Geschichte fängt langsam an und die Spannung wird nach und nach immer weiter aufgebaut.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Vermieterin von Trixi´s Schwester, Florence. Ihren Akzent fand ich einfach Klasse. Und wie sie zusammen mit Rahel, der Nichte von Trixi, versucht hat, den Todesfällen auf die Spur zu kommen.

Fazit:

Im großen und ganzen muss ich sagen, war es ein sehr schönes Buch und die Mischung aus Humor und Krimi hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin Christiane Güth hat hier mit ihrem Debüt, ein wirklich sehr schönes Buch zustande gebracht.

Bewertung:  ★★★★★


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